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Während eines längeren Aufenthalts in den USA 1953 sah Volvos Direktor
Assar Gabrielsson Chevrolets neuen Sportwagen Corvette. Er war tief beeindruckt
und wollte, daß Volvo auch einen kleinen, offenen Sportwagen mit einer modernen
Plastikkarosserie baute.
Er leitete eine Zusammenarbeit mit Glasspar in Kalifornien ein, die den
Auftrag bekommen sollte, eine Karosserie herzustellen, zu der Volvos Techniker
dann ein Fahrgestell konstruieren sollten. Am 2. Juni 1954 wurden vier Prototypen der Öffentlichkeit vorgestellt.
Volvo hatte einen Rohrrahmen für die Karosserie gebaut und diese mit Antrieb
und Radaufhängungen vom Buckelvolvo versehen. Der Motor war mit doppeltem
SU-Vergaser getrimmt, hatte eine schärfere Nockenwelle, höhere Kompression und
einen anderen Ölfilter. Der neue Motor bekam die Bezeichnung B14A und entwickelte 70 SAE-PS. Es
folgten umfassende Tests unter denen sich große Mängel in der Konstruktion
aufzeigten. Trotzdem begann man 1956 mit der Serienproduktionen und 67 Autos
(plus vier Prototypen) konnten offiziell hergestellt werden, bis Volvos neuer
Chef Gunnar Engelau die Produktion des P1900 1957 niederlegte. Später zeigte sich, daß insgesamt 68 Autos hergestellt wurden, da zwei
Autos die gleiche Fahrgestellnummer bekamen.
Bilder
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Das große Maul des P1900.
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Ein P1900 in einer Ausstellung des PV-klubben auf
einem Stockholmer Autosalon
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Uppdaterad 11 november 2002 |